Besseres Licht
Besseres Licht und tiefere Kosten dank LED
Wussten Sie, dass Sie die Stromkosten für die Beleuchtung um mehr als 50% senken können, wenn Sie auf LED umsteigen? Ob Glühlampen, Leuchtstoffröhren oder Halogenlampen: sie alle verbrauchen deutlich mehr Elektrizität als LED-Leuchtmittel.
Keine Leuchtstoffröhren mehr
Um den Stromverbrauch für die Beleuchtung in der Schweiz zu senken, werden ineffiziente Leuchtmittel vom Markt genommen. Seit September 2023 dürfen auch Leuchtstoffröhren («Neon- Röhren») nicht mehr importiert werden. Es lohnt sich, rechtzeitig für eine Alternative zu sorgen, denn dieser Lampentyp ist im Haushalt und in der Garage häufig anzutreffen.
Ersatz für Leuchtstoffröhren
Für viele Leuchtstoffröhren gibt es heute LED-Röhren als Ersatz. Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, welchen Typ es zu ersetzen gilt. Beachten Sie dazu den Sockel (die Fassung), die Leistung und die Länge der alten Leuchtstoffröhre. Ebenfalls wichtig: Leuchtstoffröhren funktionieren nur in Verbindung mit einem Vorschaltgerät.
Um den richtigen Ersatz zu finden, muss man deshalb wissen, ob ein konventionelles oder ein elektronisches Vorschaltgerät verbaut ist.
- Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) sind gut erkennbar am separaten kleinen Zylinder, dem Starter (siehe Bild). Sie können einfach mit einer LED-Röhre und dem mitgelieferten Starter umgerüstet werden.
- Für Leuchtstoffröhren mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) bestehen Kompatibilitätslisten der Hersteller. Anhand dieser Listen können Sie oder Ihre Elektrofachperson feststellen, welche LED-Röhren zu den installierten Leuchten passen.
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Richtig entsorgen
Leuchtstoffröhren enthalten giftige Stoffe wie Quecksilber und dürfen deshalb nie im Hausmüll entsorgt werden. Bringen Sie sie stattdessen zur Verkaufsstelle zurück. Auch LED-Leuchtmittel und andere Lampentypen sollten bei der Verkaufsstelle abgegeben werden. Nur Glühlampen und Halogenglühlampen dürfen im Hausmüll entsorgt werden.
Die Beleuchtung modernisieren
Wer seine Beleuchtung auf LED umstellen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Die einfachste Variante – insbesondere bei Glühlampen mit Schraubfassung – besteht im Austausch des Leuchtmittels durch eine LED. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Lebensdauer der LED-Leuchtmittel in geschlossenen Lampen aufgrund unzureichender Wärmeabfuhr deutlich kürzer sein kann als vom Hersteller angegeben. In solchen Fällen bietet sich als bessere Alternative die zweite Variante an: Für Strahler an Stromschienen und einfache Balkenleuchten in Nebenräumen ist der Austausch der gesamten Lampe gegen eine LED-Leuchte die unkomplizierteste Lösung. Der Installationsaufwand bleibt gering, und das Ergebnis ist in der Regel befriedigender als ein reiner Leuchtmittelwechsel. Falls der Leuchtmittelaustausch nicht möglich ist, die alte Leuchte jedoch hochwertig ist, lohnt sich eine Umrüstung auf LED. Diese Arbeit muss von einem Profi ausgeführt werden. Soll hingegen die gesamte Beleuchtungsqualität verbessert werden, empfiehlt es sich, ein neues LED-Beleuchtungskonzept von einer Fachperson erstellen zu lassen. So lässt sich das Potenzial der LED-Technik vollständig ausschöpfen und die Stromkosten um bis zu 90% senken.
Leuchtmittelersatz in Küche und Bad
Der Ersatz alter Leuchtmittel in der Küche sowie in Spiegelschränken im Bad kann etwas kompliziert sein. Zwar gibt es auch dafür meist ein passendes LED-Leuchtmittel, doch dieses ist evtl. schwierig zu finden. Fragen Sie zuerst bei der Hausverwaltung nach, möglicherweise hat diese bereits eine Standardlösung dafür. Andernfalls kann die Beratung in einem Fachgeschäft bei der Suche helfen. Findet sich kein passender LED-Ersatz, sollte eine neue LED-Leuchte installiert werden. Diese Arbeit muss zwingend von einem Elektroinstallateur/einer Elektroinstallateurin ausgeführt werden.